Sachspende an das Café Edith

Foerderverein Buseck Sachspende Stuehle fuer Cafe Edith
v.l.n.r.: Doris Metzendorf und Irene Wanske-Häbel (JUH), Gerhard Hackel, Vorsitzender des Fördervereins Kranken- und Pflegehilfe e.V. sowie Schatzmeisterin Edith Hollbach. Text und Foto: Miriam Julia Feuerstein, JUH

Kürzlich durfte sich das Café Edith, eine vom Johanniter Regionalverband Mittelhessen in Großen-Buseck betriebene Einrichtung für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, über eine großzügige Sachspende freuen: Der örtliche Förderverein Kranken- und Pflegehilfe e.V. unter Vorsitz von Gerhard Hackel übergab acht Stühle im Gesamtwert von 1.485 Euro, die den Besuchern des Betreuungscafés fortan im wahrsten Sinne des Wortes einen „Platz“ in der Gemeinschaft bieten werden.

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Bienen schwärmten durch den Saal

Förderverein Kranken- und Pflegehilfe Buseck lud zum Weinfest ein

Unterschiedlicher hätten die tänzerischen Darbietungen beim Weinfest des Fördervereins Kranken- und Pflegehilfe Buseck kaum sein können.

Schon der Anblick der als Bienchen verkleideten „Tanzflöhe“ des Turn- und Sportvereins Beuern ließ die über 100 Gäste herzlich applaudieren.Die vier- bis achtjährigen Kinder genossen dies sehr und drehten etliche Runden zwischen den Gruppentischen, bevor sie auf die Bühne schwärmten. Lauterbacher, Rosentor, Holsteiner Dreitour – das sind Namen von deutschen Volkstänzen, die die Oberhessische Volkstums- und Trachtengruppe aus Leihgestern präsentierte. Aus Gießen kamen die „Wild-Stomping-Boots“, die einen Line-Dance aufführten.

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Die Schulter kann enorme Schmerzen verursachen

Vortrag Chefarzt Prof. Dr. Gunther Schwetlick

Unter Schmerzen im Schultergelenk leiden viele Menschen. Am Dienstag, den 11.9.2018 konnten die Zuhörerinnen und Zuhörer im Kulturzentrum in Buseck Interessantes darüber erfahren.

Das Schultergelenk ist viel in Bewegung und bestimmte Belastungen und Veränderungen können sehr schmerzhaft sein. In seinem Vortrag ging Prof. Dr. Gunther Schwetlick, Chefarzt der Orthopädie im St. Josefs Krankenhaus in Gießen, sehr anschaulich auf die verschiedenen Ursachen der Schmerzen und deren Behandlungsmöglichkeiten ein. „Bestimmte Tätigkeiten, die über Kopf erfolgen, etwa bei Handwerkern, z.B. Maler oder Trockenbauer, oder ungewohnte Arbeiten, belasten das Schultergelenk stark“, so Schwetlick.

Die Anatomie der Schulter mit Gelenk, Oberarmknochen, Schulterblatt, Schlüsselbein, einer Vielzahl von Sehnen und Muskeln sowie Nervensträngen bietet Angriffsfläche für Entzündungen oder Verschleißerkrankungen. Das Gelenk zeigt mit seinem großen Gelenkkopf und der in Relation kleinen Gelenkpfanne schnell Verschleißerscheinungen. Patienten berichten von stechenden und anhaltenden Schmerzen und unter Umständen erheblichen Bewegungseinschränkungen. Die Schmerzen strahlen oft in Nacken, Oberarm und bis in die Hand aus.

Ursache können u.a. entzündete Schleimbeutel oder ein enger Gelenkspalt unter dem Schulterdach und damit eine gereizte Sehne sowie Sehnenrisse durch Unfälle sein.
Behandelt wird zunächst konservativ. „Eine Operation muss immer gut überlegt sein“, so Schwetlick. Physiotherapie und Übungen zur Stärkung der Muskulatur sowie Schmerzmittel und gezielte Spritzen werden bei akuten Schmerzen eingesetzt. Ist dennoch eine Operation erforderlich, wird über eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) das Gelenk in den Blick genommen, werden gerissene Sehnen genäht oder Verkalkungen entfernt.

Der Erhalt des Gelenkes oder der Versuch der Widerherstellung steht vor dem künstlichen Gelenkersatz. Der komplette Ersatz mit einem künstlichen Schultergelenk wurde in den letzten Jahren zwar weiter entwickelt, ist aber noch nicht mit Hüft- oder Kniegelenksersatz zu vergleichen.
Zum Abschluss dankte Edith Hollbach, Schatzmeisterin des Fördervereins Kranken-und Pflegehilfe Buseck, Prof. Dr. Schwetlick für seinen sehr gut verständlichen, interessanten Vortrag sowie für die Beantwortung aller Fragen aus dem Publikum.

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